Tuningwelt, Motorwelt, Oldtimerwelt Berlin 2008

Auch in diesem Jahr waren wieder Tuner, Clubs, Oldtimer und Neuwagen unter das Dach des ICC Berlin geladen. In diesem Jahr haben wir es leider nicht mehr geschafft als Club auszustellen.

Die Aussteller waren wieder sehr bunt gemischt, denn der Event vereint sich quasi als “Tuningwelt”, “Motorwelt” und “Oldtimerwelt”. Es gab vielfältige Fahrzeuge aus den 60ern bis heute. Auf der einen Seite standen anmutig restaurierte Lincoln, Cadilac, Morgan Aero, Ford Thunderbird oder Mustang Boss Car. Auf der anderen Seite kam man sich vor wie in der Fahrzeugauswahl im Computerspiel “Need For Speed”, denn die Hallen boten namhafte PS-starke Neuwagen aus dem europäischen Raum wie BMW, Mercedes und Audi, Import- oder JD-Tuner aus Fernost mit Toyota Supra und Honda NSX, amerikanische Muscle Cars von Ford Mustang bis Dodge Viper und bekannte Exoten wie Ferrari und Lamborghini – und alles in Serie oder getuntem Zustand! Für die Puristen unter den Besuchern gab es mit Hummer H1 oder H2 und Jeep Wrangler auch etwas aus der großspurigen Geländewagen-Ecke. Das volle Kontrastprogramm bekamt man dann beim Stand mit den Dragster-Autos und Bikes.

Die “IFA Show” mit ihren zahlreichen Trabbis im Serienzustand oder Totalumbau, ließ einige Besucher in Erinnerungen schwelgen und ein Lächeln auf den Lippen entlocken.

Ein Highlight für mich war Supersport’s weißer BMW X5 mit Lumma-Spoilerpaket auf 22 Zoll Felgen und ca. 1000 Swarovksi-Steinen, welche in mühevoller Handarbeit auf’s Exterieur und Interieur verteilt wurden.

Was auf jeden Fall zu vermerken ist, die verschiedenen Ausstellungen wachsen. Mal schauen ob sich dieser Event mit der Integration von kleinen Clubs in Berlin etabliert und noch einige Jahre stattfindet. Neben der Tuningwelt Bodensee gibt’s bei uns im Norden ja nichts vergleichbares.

Dieses Jahr habe ich die Gelegenheit genutzt und mich im ADAC-Überschlagssimulator auf den Kopf drehen lassen. Festgeschnallt wurde ich sehr langsam auf den Kopf gedreht und hing dann kopfüber im Gurt. Es ist schon ein sehr sehr befremdliches Gefühl, obwohl man sich durch die langsame Drehung mehr oder weniger darauf einstellen kann. Der Gurt lässt sich auf Grund der extremen Spannung nicht lösen, nur wenn man sich mit voller Kraft vom Dach abstützt um das ganze etwas zu lockern. Während man so kopfüber verweilt merkt man, wie das Blut in den Kopf läuft und das man ein wenig hilflos und desorientiert ist. Nach kurzer Zeit wurde ich aber schon wieder umgedreht. Trotz dieser Erfahrung, kann ich mir nur sehr wage vorstellen wie es ist, wenn man mit voller Geschwindigkeit in den Graben fliegt, sich das Fahrzeug mehrmals überschlägt, das Dach eingedrückt ist und man ggf. noch eine Kopfverletzung hat. Diese Trockenübung hat mit zwei Dinge gezeigt, ich möchte erstens definitiv nicht in diese genannte Situation kommen und zweitens keinen er Golf fahren. 😉

PS: Der Trend geht nach wie vor in Richtung auffällige Airbrush-Lackierungen und Flügeltüren.

Fotos der Tuningwelt 2008

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